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Einfach mal machen. | DIY Projekte

In meinem Kopf spuken oft DIY Ideen rum, die "irgendwann mal gemacht werden müssen/sollen". Das Material ist da, wenn auch oft nicht komplett. Diese innere To Do List nervt mich so sehr!
Beim altbekannten Aufräumen von Unterlagen bin ich auf Dinge gestoßen, die ich aufbewahrt habe, um sie mal in einem Selbermach-Projekt zu verwendet. Schnell waren alle Sachen auf einem "DIY-Stapel" gesammelt und wurden näher begutachtet.

FALL 1

 Seit 3 Jahren vielleicht habe ich schon diese Knöpfe. Ich hatte sie von einer DaWanda-Lady privat abgekauft mit der Idee, sie zu Ohrsteckern zu verarbeiten. Allerdings ... besaß ich dafür gar nicht diese Stecker, die man halt braucht. Und so gammelten die Knöpfe vor sich hin und immer, wenn ich sie sah, dachte ich: "Ah! Du machst daraus noch Ohrstecker!"
Wurd dann doch erstmal nix, ne.
Erst bei meiner Bastelsammlungsausräumaktion fiel mir das wieder in die Hände ...
 ... und so kaufte ich endlich Ohrsteckerrohlinge und klebte sie hinten dran. Weihnachten ist auch nicht mehr fern - gibt ja eh schon Lebkuchen zu kaufen - und Selbstgemachtes ist einfach perf!
FALL 2

 In der Bloggerwelt bin ich schon seit ca. 5 Jahren unterwegs. Damals hatte ich als Fotografie- und Kunst/Poesie/Personal Blog angefangen und auch bei dem ein oder anderen Gewinnspiel mitgemacht. Bei einem ganz tollen Blog, der leider geschlossen wurde, gewann ich unter anderem DaWanda Bügelbilder: Rosa, Paris, Herzchen - voll süß!
Allerdings fehlten mir Mut und Idee, um sie endlich zu benutzen...
 ... bis jetzt. Denn nun habe ich nicht nur auf meinem Lieblingsrucksack ein Paris-Herzchen (leider ein klein bisschen durchgeschmort), nein, sondern auch auf einem schlichten Spitzenoberteil sowie auf einem basic beige meliertem Shirt auf der Rüchseite sogar gleich 5 davon.

Mir gefallen die kleinen Details voll gut und sowas auf der Rückseite ist ja auch mal was Anderes.























Ich bin froh, endlich diese zwei Mini-Projekte realisiert zu haben! Welcher DIYler unter euch hat manchmal dasselbe Problem mit dem Inspirations-Realisations-Stau?

Problemstelle Schmucksammlung - 1. Auslese

Schmuck. Ich trage ihn nur selten und habe doch mehr als genug davon - paradoxerweise.

Echter Schmuck bedeutet mir nichts, daher besitze ich vor allem Modeschmuck und auch vieles Selbstgemachte (siehe Post zur Bastelsammlung). 
Wie gesagt, trage ich nicht wirklich oft Schmuck, da ich mich schnell so überladen angezogen fühle und auch nicht alles zu allem passt, dazu kommt, dass ich morgens oft einfach vergesse, noch die Ohrringe rein zu tun oder eine Kette umzulegen.
So liegt er zugegeben ganz gut organisiert in der Schublade in Schälchen; einige Ketten an Hängeaufbewahrung (s. unten).



Ohrringe
Links sind alle die Ohrringe, die ich in den letzten Monaten getragen habe, auf der rechten Seite die, die ich schon länger nicht getragen habe. Von der linken Seite dürfen alle bleiben, von der rechten müssen 3 sicher gehen.

Ringe
Ich bin keine große Ringträgerin, muss ich sagen, und habe daher auch nur wenige. Die auf der linken Seite habe ich in letzter Zeit getragen, den auf der linken schon ewig nicht mehr. Ich habe ihn schon länger; er ist aus dem Weltladen und sieht aus wie ein Nadelkissen, passt aber nicht mehr zu meinem Stil und muss daher weichen.

Nur weiß ich noch nicht, an wen der Ring gehen soll.

Ketten
Jetzt wird's emotional: Die Silberkettchen und Anhänger sind Geschenke von meinen Großeltern, die Silberfischgräte eine Erinnerung an einen schönen Urlaub auf Rügen. Da ich diese Anhänger aber wirklich nie bis vor einigen Jahren getragen, behalte ich nur das goldene Kreuz als Stellvertreter.

Was tun mit den anderen Anhängern? / Silberkettchen?

Diese zwei Ketten habe ich nie sonderlich getragen. Die rechte Kette habe ich aufgelöst. Die Kette habe ich entsorgt, den Schlüssel behalte ich vorerst (ebenfalls Geschenk meiner Oma).
Mit dem "M" weiß ich nicht so recht, was ich tun soll.

All diese Ketten passen nicht mehr wirklich zu mir. Die Gliederkette will ich verkaufen, den Rest verschenken.

Diese 4 Ketten werde ich behalten. Bemerkenswert finde ich, dass es alles kurze Ketten sind. Früher habe ich lange Ketten bevorzugt, auch wenn es mir nicht so gut steht wie ein kürzeres Modell. Das zum Thema Stilfindung!

Armbänder folgen bei der 2. Auslese.

Wieviel Schmuck braucht ihr und wieviel besitzt ihr? Ist Schmuck euch wichtig?
Echt- oder Modeschmuck?

Mein Minimalismus-Projekt! Jetzt geh ich's an.

Als ich zum ersten Mal mich aktiv mit dem Lebenstil „Minimalismus“ beschäftigte, dachte ich, das wäre so ein vorübergehender Spleen von mir. Nachdem mich der Gedanke aber immer noch nicht loslässt und ich schon immer unglaublich gerne ausgemistet, aufgeräumt usw. habe, will ich’s jetzt wirklich anpacken. Und zwar einigermaßen koordiniert, damit’s auch was wird.
Aber was versteh ich überhaupt darunter? Hier kurz die Rahmenbedingungen.


WAS? 
Weniger Dinge besitzen, um nicht Zeit und Geld auf Anschaffung und Wartung zu  verwenden.

WARUM?
Für mehr Minimalismus kann es viele Gründe geben, z.B.
… Der Kopf ist so oft voll mit Materiellem, ich will ihn freikriegen.
… Besitz als Anti-Ziel, kein „Material Girl“
… mehr Flexibilität, denn Dinge binden an Orte
… Prioritisieren: Was brauche ich wirklich, welchen Hobbies möchte ich meine Zeit widmen?
… Ästhetik des leeren Raums

WANN? Ab jetzt.

WIE? 
1.  Schritt: Inventur – was habe ich?
2. Schritt: Dinge, die nicht zu mir passen; nicht gefallen; die ich seit Ewigkeiten nicht mehr genutzt habe, aussortieren
3. Schritt: Diese Dinge entweder verkaufen, verschenken oder entsorgen
4. Schritt: In Zukunft Anhäufung vermeiden – Wie will ich in Zukunft Kaufentscheidungen treffen?
5. Schritt: Minimalismus auf andere Lebensbereiche ausweiten

Und schließlich: Ich will dabei weder den Spaß an diesem Projekt noch meine Leidenschaft für Beautykram verlieren :) Ein fanatischer Minimalist werde ich wohl mit meiner Nagellacksammlung und meinen paar Lidschattenpaletten nicht werden! Will ich auch nicht.



Bis die Tage, Michelle