Problemstelle Bastelmaterial - 1. Auslese


Selbst Schmuck zu machen war einige Jahre lang ein Hobby von mir. Es fing 2009 mit Armbändern an, die ich an meine Freunde verschenkte - Holzperlen auf Gummiband, als Akzent von 3 Glasperlen unterbrochen- , die gut ankamen. Von da an vergrößerte sich meine Bastelmaterialsammlung ordentlich: Glasperlen, Rocailles, Anhänger, Zange, Draht, Gummiband, Quetschperlen, Verschlüsse, Stifte - ich tobte mich kreativ aus und verkaufte sogar einige Stücke im Internet. Ich nahm das sehr ernst: Rechnete Materialkosten und erwünschten Gewinn aus, fotografierte die Schmuckstücke liebevoll usw. So ein blühender Geschäftsinn mit 12,13 Jahren ^^ Das ging sogar so weit, dass ich zu der Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier eine Schmuckkollektion entwarf (Bilder hier!) und auch einige Exemplare verkaufte. ^^

Auch wenn ich inzwischen nicht mehr versuche, gewinnbringend zu verkaufen - was auch nicht so ganz erlaubt ist, von wegen Kleingewerbe und so, ne - aber ein Trendstück schnell selbst nachbasteln oder ein Geschenk selber machen, das tu ich immer noch gern.
Dennoch besitze ich viel zu viele Materialien, die ich einfach nicht verarbeiten kann/will, weil mir der Stil nicht so gefällt oder einfach nichts einfällt.


Also habe ich aussortiert. Glaswachsperlen, kleine Glasperlen und Plastik; davon will ich mich trennen.
Plastik will ich nicht grade gerne verarbeiten, das ist irgendwie so unhochwertig, und muss daher gehen; Glaswachsperlen sind mir zu altmodisch und mit so richtig kleinen Glasperlen habe ich irgendwie keine Geduld. Daher wandert das alles erstmal auf ebay, vielleicht findet ein Bastler für 1€ ja Freude dran. Wenn nicht, muss ich erstmal überlegen, wo ich die Perlen sonst weitergeben kann. Schule/Kindergarten? Hm.

Aussortierte Perlen:








Ich hab mich schon so lange nicht mehr hingesetzt und angefangen, rumzubasteln. Vielleicht ist die Zeit dieses Hobbys einfach vorbei? Wenn ich im nächsten Monat ebenfalls die restlichen Perlen nicht mehr anrühre, denke ich, ist es Zeit, die Sammlung komplett aufzulösen. Dies war also der erste Versuch der Bastelmaterial-Minimalisierung!

Was macht ihr am liebsten selbst? 

Kommentare:

  1. Wow, ein mutiger Schritt!
    Perlen könnte ich wohl auch noch aussortieren. Ein paar würde ich mir aber auf jeden Fall behalten, um damit meine Kanzashi zu verzieren. Die bastle ich nach wie vor gerne, wenn auch nicht so häufig.

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  2. Ich bastel nicht wirklich viel, weil ich nicht gut bin :D
    Aber in meinem Praktikum gingen Perlentiere hoch im Kurs und momentan spiele ich ja mit Stoff und Kleber für DIY Hairbows :)

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  3. Als Kind hatte ich recht viele Bastelsachen, Perlen und so was. Damals hatte mir das auch noch Spaß gemacht, auch wenn ich es nicht richtig konnte. Dann kam der PC.... und Hobbys, die ich viel besser kann als Basteln. Ich hab mich auch von ganz viel Zeug getrennt.Übrig geblieben sind lediglich ein paar Strasssteinchen, Glitzerstifte, buntes Papier, Moosgummi und die ein oder anderen Perlen, mit der man die ein oder andere Kette oder Kleidung aufhübschen kann.
    Ich halte die Idee, die Perlen an Kindergärten und Schulen weiterzugeben für gut. Kinder haben sehr viel Spaß am Baseln und freuen sich sicher über eine etwas größere Auswahl. Meine Sachen sind an eine Cousinen gewandert und an eine Freundin, die sehr viel strikt und bastelt.

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  4. Ich mache eigentlich gern Sachen selbst, aber es zahlt sich so oft gar nicht wirklich aus. Zum Beispiel siede ich sehr sehr gerne Seife, werde die Seife danach aber nur schwer wieder los. Ich selber habe kaum Seifenverbrauch, weil ich meine sensible Haut hauptsächlich mit Wasser wasche. Freunde und Bekannte, die sich über Seife freuen, haben selber schon so viel davon daheim - die hält dann ja auch noch so elendslang im Gegensatz zu einem Duschgel.
    Ein anderes Hobby von mir war die Näherei. Ich habe eine Zeitlang diesen Traum gehabt, dass ich sehr sehr viel selber nähe - aber ich tu das letztenendes ja doch nicht. Es hat daher für mich gar keinen Zweck, zig Stoffe daheim zu haben, nur weil ich mich in einer Traumwelt als großes Schneiderlein sehe. Stattdessen bin ich dazu übergegangen, nur noch konkret und nach Bedarf Stoff zu kaufen, meine Stoffsammlung hab ich in einen Umsonstladen gebracht.

    Schulen und Kindergärten freuen sich im Normalfall enorm über solche Spenden, denn das Zeug ist teuer und hat einen hohen Verschleiß/Verbrauch. Aber lieber vorher anrufen und fragen.

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